Find your “Inner Goth”

Good evening to you!

As you know I’m desperately trying to reclaim my Inner Goth.🙂 It all started with some old goth songs a while ago… Suddenly I wanted the Old Days back, those days when it was still easy to be goth. I started searching myself for traces that might be left deep inside:

The music? Yes, I still like the music. The clothes? Oh yes! Maybe I’m a little more picky about gothic clothing than I used to be… but I still love black. And lace. And dark jewelry. The gloom? Ahhh, the gloom! I am a gloomy person. Always was. Like gloomy places, too. The poetry? I might have outgrown the poetry. I haven’t written or read poetry in ages. The depression? Okay, let’s not joke about depression. I haven’t outgrown depression yet. It’s gotten better though. I don’t miss my shrink… but… I just get depressed sometimes. Which is not very gothy. It’s awful.

Well, there still seems to be a little goth person hiding somewhere inside. My Inner Goth. I think I changed a little since re-discovering her. I started remembering who I once was. I like that.😉

Do you wonder how to coax the Inner Goth out? Be gentle. Try playing a favorite song from 1996. Maybe it’ll all come back with that. Or lure the him/her with scent: light incense or a scented candle. Patchouli and vanilla usually do the job. And go for long walks, maybe even visit an old cemetery and reflect about what you’re looking for.

What about you? Are you still in contact with your Inner Goth? Or has (s)he silently crept away when you were occupied with your jobs/kids/housework? Have you tried reclaiming your Inner Goth? What was it like?

Wie ihr wisst bin ich verzweifelt darum bemüht, mich auf meinen Inneren Goth zurück zu besinnen.🙂 Alles begann damit, dass ich mir vor einiger Zeit alte Goth-Songs anhörte… Plötzlich wollte ich die Alten Tage zurück, jene Tage, in denen es noch einfach war, ein Gruftie zu sein. Ich fing an in meinem Inneren nach Spuren zu suchen, die vielleicht noch übrig sind:

Die Musik? Ja, die Musik mag ich noch immer. Die Kleidung? Oh ja! Zwar bin ich ein wenig wählerischer geworden als ich es damals war, wenn es um gothic Kleidung geht, aber ich liebe noch immer schwarz. Und Spitze. Und düsteren Schmuck. Die Düsterkeit? Ahhh, die Dunkelheit, die Finsternis! Ich bin eine schwermütige Person. schon immer. Ich mag auch düstere Orte. Die Poesie? Ich glaube, der Poesie bin ich entwachsen. Seit Ewigkeiten habe ich Poesie weder gelesen noch selbst verfasst. Die Depressionen? Ok, lasst uns über Depressionen keine Scherze machen. Den Depressionen bin ich noch nicht entwachsen. Aber es ist besser geworden. Meinen Psychologen vermisse ich nicht, aber manchmal bin ich noch immer depressiv verstimmt. Was nicht sehr “gothic” ist, denn es ist furchtbar.

Nun, trotzdem scheint sich noch ein kleiner Goth in mir zu verstecken. Mein Innerer Goth. Ich glaube, ich habe mich ein wenig verändert, seit ich ihn wiederentdeckt habe. Ich erinnere mich wieder daran, wer ich einmal war. Das gefällt mir.😉

Fragt ihr euch, wie sich der Innere Goth hervorlocken lässt? Legt einen alten Lieblings-Song von 1996 auf. Vielleicht kommt dadurch wieder alles hervor. Oder lockt ihn mit Düften: zündet Räucherwerk oder Duftkerzen an. Patchouli und Vanilla eignen sich eigentlich immer. Und macht lange Spaziergänge, besucht vielelicht sogar einen alten Friedhof und nehmt euch die Zeit darüber nachzudenken, was ihr wirklich sucht.

Wie ist das bei euch? Habt ihr noch Verbindung zu eurem Inneren Gruftie? Oder hat er sich davongeschlichen, als ihr durch Job/Kinder/Hausarbeit abgelenkt wart? Habt ihr versucht, euren Inneren Goth zurück zu gewinnen? Wie lief das ab?

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